Drohnen Aufnahme Longtailboot, Schiff von oben, top shot AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB):

 


 

1. Allgemein:

1.1 Folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) dienen als ausschließliche Grundlage für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen Lukas Maurer (nachfolgend Aerolution genannt) und dem Auftraggeber. Abweichende AGB des Auftraggebers werden nicht anerkannt. Diese AGB gilt auch dann, wenn Aerolution in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender AGB des Kunden die Lieferung vorbehaltlos ausführt.

1.2. Abweichungen der AGB sind nur dann zulässig, wenn dies schriftlich bestätigt wurde.


 

2. Nutzungsrechte:

2.1. Sofern nicht anders vereinbart, erhält der Auftraggeber mit der vollständigen Bezahlung der vereinbarten Leistung das ausschließliche, gewerbliche, unbefristete und uneingeschränkte Nutzungsrecht des Bildmaterials sowie das Recht der Weitergabe an Dritte.

2.2. Davon unberührt erhält der Urheber das Recht, die Aufnahmen für eigene Werbezwecke zu verwenden und zu bearbeiten.


 

3. Haftung:

3.1. Aerolution übernimmt keine Haftung oder Kosten für Schäden die dem Auftraggeber durch die erbrachte Leistung und insbesondere durch deren Veröffentlichung entstanden sind.

3.2. Kann ein Auftrag nicht, oder nicht vollständig ausgeführt werden, so übernimmt Aerolution keine Kosten, die dem Auftraggeber dadurch entstanden sind. Insbesondere zählen hierfür folgende Gründe: technischer Ausfall oder Defekt des Fluggerätes oder essentiellem Zubehör, bei Gefahr für Leib und Leben, außergewöhnliche Ereignisse, höhere Gewalt (z.B. Krankheit, Unfall, Streik) und Witterungseinflüsse.

Insbesondere wird darauf hin gewiesen, dass alle Flüge grundsätzlich nur unter Einhalt der gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen durchgeführt werden können.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen können ja nach Region / Land variieren. Auf folgende allgemeine Richtlinien wird explizit hingewiesen:

  • kein Überflug von Menschenansammlungen (100 Meter Abstand)
  • kein Überflug von Wohngrundstücken (nur mit schriftlicher Erlaubnis des Grundstückeigentümers)
  • kein Überflug von Bundesfernstraßen, Wasserstraßen und Bahnanlagen sowie 100 Meter seitlicher Abstand zu solchen
  • kein Flug bei Schneefall, Regen oder Nebel
  • kein Flug bei zu starkem oder böigem Wind über ca. 40 km/h (der Pilot entscheidet)
  • kein Flug vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang (Sondergenehmigung erforderlich)
  • kein Flug ohne Sichtkontakt des Piloten zum Fluggerät
  • maximale Flughöhe 100m (Deutschland), 150m (Österreich)
  • der Pilot entscheidet immer als letzte Instanz über die Realisierung eines Fluges

3.3 Der Auftraggeber hat auf eigene Kosten etwaige Zustimmungen von Grundstückseigentümer oder deren Nutzungsberechtigte bezüglich des Startplatzes und oder des Überfluges ein zu holen. Aerolution geht grundsätzlich davon aus, dass der Auftraggeber das schriftliche Einverständnis, insbesondere für Foto und Filmaufnahmen aus der Luft, des Grundstückeigentümers eingeholt hat.


4. Zahlung:

4.1. Das vereinbarte Honorar und gegebenenfalls die Auslagen sind mit der Übergabe der Leistung sofort und ohne Abzug fällig. Fallen zusätzliche Kosten für die Erteilung der Aufstiegsgenehmigung oder Sondergenehmigungen an, übernimmt der Auftraggeber diese Kosten grundsätzlich in voller Höhe, auch dann, wenn das Honorar als Pauschale vereinbart wurde und zum Zeitpunkt der Vereinbarung die zusätzlichen Gebühren nicht vorhersehbar oder abschätzbar waren.

Zusätzliche Gebühren können insbesondere dann anfallen, wenn der Drehort im Ausland liegt oder wenn z.B. eine zusätzliche Genehmigung erforderlich ist (Naturschutzgebiet, Nachtflüge etc.).

4.2. Wird ein Auftrag durch den Auftraggeber storniert, besteht Anspruch auf folgende Ausfallkosten: Ab Auftragserteilung bis 48 Stunden vor Auftragsbeginn 50 %, bis 24 Stunden vor Auftragsbeginn 70 % , weniger als 24 Stunden vor Auftragsbeginn:100% der Gesamtkosten. Zzgl. sämtliche Auslagen, insbesondere Gebühren für Genehmigungen und bereits gebuchte Reisekosten.

 


 

5. Gerichtsstand:

5.1. Der Gerichtsstand ist München. Es gilt ausschließlich das deutsche Recht. Ist oder wird eine Bestimmung der AGB unzulässig, so bleibt der Rest des Vertrages davon unberührt. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.

München, Mai 2017